Advent, Advent….

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Ihr Lieben,
warum soll man eigentlich bis Weihnachten warten, um sich mal wieder mit seiner Familie und den Freunden zu treffen? Was gibt es besseres, als einen Adventssonntag dazu zu nutzen, um gemeinsam Etwas zu unternehmen oder weihnachtliche kulinarische Köstlichkeiten zuzubereiten?

1. Feuerzangebowle:

Der Klassiker ist natürlich die Feuerzangenbowle. Die sorgt für gute Laune und eine wohlige Wärme im Bauch. Und dafür benötigt Ihr gar nicht so viel.

Für acht Personen benötigt Ihr folgende Zutaten:

Zutaten_Feuerzangbowle

• 3 Flaschen trockenen und kräftigen Rotwein
• 1 Zuckerhut (250 Gramm)
• 2 Orangen (Bio)
• 1 Zitrone (Bio)
• 5 Gewürznelken
• 2 Zimtstangen
• 0,5 L starken Rum (mind. 54 %)

Für den Rotwein wäre der Dornfelder eine gute Wahl. Keine Sorge, wenn Ihr keinen trockenen Wein mögt. Über Zucker und Gewürze wird das Getränk angenehm süß. Bei dem Obst bitte Bio Obst verwenden, da die Schale ebenfalls benötigt wird. Der Rum sollte ein Alkoholgehalt von mindestens 54% haben, damit er brennbar ist. Tipp: Noch besser ist zum Beispiel Stroh Rum mit einem Alkoholgehalt von 80%. Habt Ihr alles beisammen, könnt Ihr Euch ans Werk machen.

Das Obst muss gewaschen und dann spiralförmig von seiner Schale befreit werden. Dann werden die Orangen in kleine Stücke und die Zitrone in Scheiben geschnitten. Die Schalen und das Fruchtfleisch gebt Ihr zusammen mit dem Wein und den Gewürzen in einen Topf und fügt den Rotwein hinzu. Das ganze erwärmt Ihr langsam, ohne den Wein aufkochen zu lassen. Nehmt den Topf dann vom Ofen und stellt ihn auf ein Stövchen oder ein Rechaud, damit der Wein warmbleibt. Dann legt Ihr die Feuerzange über den Topf und den Zuckerhut hinein. Beträufelt den Hut dann vorsichig mit dem Rum und zündet ihn an. Der Zucker läuft nun langsam in den Topf. Wenn die Flamme kleiner wird, gießt vorsichtig Rum nach, aber niemals aus der Flasche. Nehmt dazu eine Schöpfkelle oder einen großen Löffel, denn der Rum ist hochentzündlich. Rührt zum Schluss gut um und genießt das Resultat.

2. Weihnachtsmarktbesuch:

Wenn das Wetter gut ist, dann nichts wie raus an die frische Luft. Das gilt auch für die Vorweihnachtszeit. Vor allem, wenn fast überall ein Weihnachtsmarkt in der Nähe ist, der zum gemütlichen Beisammensein einlädt. Schnappt Euch Euren Schatz oder die beste Freundin und spaziert zwischen den Verkaufsständen umher. Lasst Euch von der Beleuchtung verzaubern und bringt Euch in Weihnachtsstimmung. Vielleicht findet Ihr zwischen Glühwein, Lumumba und Schlehenfeuer ja noch ein tolles Geschenk.

3. Weihnachts-Klassiker:

Was tun, wenn Petrus mal nicht mitspielt und Euch den Adventssonntag verregnet? Es gibt eine riesige Auswahl an Weihnachtsfilmen, die Ihr gemeinsam mit Familie und Freunden schauen könnt. Wir haben hier mal einige der schönsten zusammengestellt. Da wäre natürlich der moderne Klassiker „Tatsächlich…Liebe“, der frei von Klischees, aber dafür mit viel Humor und Gefühl, die mannigfaltigen Geschichten von Londoner Paaren und Singles klug ineinander verwebt.

Wer mal wieder herzhaft Lachen möchte, dem empfehlen wir „Kevin allein zu Haus“. Der Junge, der an Weihnachten von seiner Familie zuhause vergessen wird und sich deshalb allein mit trotteligen Einbrechern herumschlagen muss, gehört zum witzigsten, was das Weihnachtsgenre zu bieten hat.

Sehr berührend ist natürlich „Das Wunder von Manhatten“. Im hektischen New York behauptet der Kaufhaus-Weihnachtsmann Kriss Kringle, der echte Nikolaus zu sein. Alle Kinder glauben ihm, doch die Erwachsenen spielen da nicht so recht mit. Die Mischung aus Komödie und Drama ist einer der Weihnachtsfilme schlechthin.

Wer es zum Fest ein klein wenig gruseliger mag, dem sei „Gremlins – Kleine Monster“ empfohlen. Putzige kleine Fellknäule verwandeln sich an Weihnachten in nicht mehr so putzige Mönsterchen und spuken durch eine US-Kleinstadt.

4. Weihnachtsbäckerei:

Wer sich statt auf der Couch lieber in der Küche aufhält, der kommt natürlich nicht ums Backen herum. Von Spritzgebäck über Spekulatius hin zu Engelsaugen und Nussecken gibt es nichts, was an Weihnachten nicht schmecken würde. Versucht aber doch einfach mal, gewisse „normale“ Rezepte mit ein wenig Weihnachtsgeschmack zu kombinieren. So könnt Ihr aus einem Tiramisu-Rezept schnell eine festliche Nachspeise zaubern, indem Ihr das italienische Dessert großzügig mit Spekulatius-Krümeln bestreut.

Für das Spekulatius-Tiramisu braucht ihr:

Zutaten_Spekulatius-Tiramisu
• 500 g Mascapone
• 10 ml Amaretto
• 0,25 l Espresso
• 4 Eigelb
• 2 Eiweiß
• 100 g Zucker
• 20 Löffelbiskuits
• 10 Spekulatius Kekse
• Kakaopulver zum Bestreuen

Zunächst müsst Ihr Zucker und Eigelb miteinander verrühren und Amaretto und Mascapone hinzugeben. Dann das Eiweiß steif schlagen und unterheben. Die Löffelbiskuits werden in eine Auflaufform gelegt und Espresso darüber verteilt. Jetzt die angerührte Mascaponecreme darüber geben und glatt streichen. Zuletzt die Spekulatius Kekse zerkleinern und das Tiramisu mit Kakao und Spekulatius-Krümmeln bestreuen. Fertig!
Happiness_zuge&bearb Klein

Oder wann habt Ihr zum letzten Mal selbst Bratäpfel gemacht?
Hierzu benötigt ihr, für vier Portionen folgendes:

Zutaten_Bratapfel_zugesch&bearbKLEIN
• 3 EL Rosinen
• 5 EL Rum
• 30 g Butter
• 4 EL blütenzarte Haferflocken
• 5 EL brauner Zucker
• 5 EL Sahne
• 4 mittelgroße Äpfel
• 1 Becher Vanilleeis

Rosinen waschen, trockentupfen und ca. eine Stunde in Rum quellen lassen. Butter zerlassen, Haferflocken und Zucker zufügen und in der Pfanne leicht anbräunen. Sahne und Rosinen untermischen. Äpfel waschen, trockentupfen und die Kerngehäuse mit dem Apfelausstecher entfernen. Auf eine feuerfeste Platte oder in einer Auflaufform setzen und mit der Haferflocken-Masse füllen. Im vorgeheizten Ofen bei 220 Grad 30-35 Minuten backen.

Bratapfel_nah_zugesch&bearb KLEIN

Die Bratäpfel mit einer Kugel Vanilleeis servieren. Tipp: Alternativ schmeckt auch Nusseis sehr gut dazu.

Ich wünsche Euch weiterhin eine schöne Vorweihnachtszeit und einen gemütlichen 3. Advent.
Eure Sabrina

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